- Daniel Radcliffe zieht es in den Dschungel
if(!empty($p_prev) || !empty($p_next)): ?> if(!empty($p_prev)): ?> endif; ?> if(!empty($p_next)): ?> endif; ?> endif; ?> Daniel Radcliffe (26), der Star der ?Harry Potter?-Filme, wird in einem neuen Thriller mit dem Namen ?Jungle? zu sehen sein. Das berichtet das Branchenmagazin ?The Hollywood Reporter?. Der Film basiert auf dem Buch ?Dem Dschungel entkommen: Überlebenskampf im Urwald Boliviens? von Yossi Ghinsberg. Es handelt sich um einen Streifen über einen jungen Abenteurer, der in den Amazonas reist, wo ihn eine ?gefährliche und tödliche Expedition? erwartet. Dass Greg McLean, der Regisseur der ?Wolf Creek?-Horror-Reihe, auch hier auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird, lässt vermuten, dass es in dem Thriller ebenfalls zur Sache gehen wird. Das Drehbuch stammt von Justin Monjo. Die Dreharbeiten sollen 2016 starten und unter anderem in Australien stattfinden. Für wann genau Fans die Veröffentlichung des Thrillers erwarten können, ist noch nicht bekannt. Die […]
- Möbel Hardeck schließt Integration von Staas ab
02.07.2014 ? Die Karl Hardeck Wohnungseinrichtungen GmbH & Co. KG hat ihre Verschmelzung mit den beiden Gesellschaften Möbel Staas GmbH & Co. KG und Einrichtungshaus Staas GmbH & Co. KG abgeschlossen und firmiert seit 1. Juli unter Hardeck Möbel GmbH & Co. KG. Bereits im Oktober letzten Jahres hatte die Familie Staas angekündigt, ihr Möbelhandelsunternehmen mit den Einrichtungshäusern in Bramsche/Osnabrück und Senden/Münster sowie dem Zentrallager in Wallenhorst zum 1. Januar dieses Jahres an die Familie Hardeck zu übertragen. Im Zusammenhang mit der nun vollzogenen Integration wurde Dirk Hardeck, der Sohn des Geschäftsführers Karl-Ernst Hardeck, ebenfalls mit Wirkung zum 1. Juli in die Geschäftsführung bestellt. Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte: zurück ? Jysk eröffnet erste Filiale auf den Kanaren Roller eröffnet bundesweit 113. Filiale in Goslar ? vor Vergleich hier Weitere Informationen
- Salma Hayek verrät ihre besten Beauty-Tricks
Salma Hayek sieht auf dem Roten Teppich fast immer perfekt aus. Ihr Make-up ist super auf den etwas dunkleren Hauttyp der Mexikanerin abgestimmt. In der Zeitschrift Us Weekly verrät die Schauspielerin nun ihre sechs besten Beauty-Tricks. Salma Hayek ist davon überzeugt, dass Durchblutung ein wichtiger Schlüssel zu schöner Haut ist. Salma teilt ihre Schönheitsgeheimnisse jedoch nicht nur aus der Güte ihres Herzens mit den Fans. Die 47-Jährige hat allen Grund, das Gespräch auf Make-up und Crèmes kommen zu lassen. Seit November 2013 vertreibt sie zusammen mit ihrem Ehemann Francois-Henri Pinault die Marke ?Nuance Salma Hayek? auf dem US-Verkaufssender CVS. Doch zuerst einmal ein allgemeiner Ratschlag in puncto Schönheit: ?Du musst das, was dir von der Natur mitgegeben wurde, lieben und schätzen lernen. Das betrifft nicht nur deine Figur, sondern auch alles andere. Man braucht einen gewissen Sinn für Humor und […]
- Peaches Geldof ? starb sie an einer Überdosis Heroin?
Die Fassungslosigkeit geht in eine neue Phase. Als Peaches Geldof am 7. April leblos in ihrem Haus gefunden wurde stellten sich unzählige Fragen. Was war passiert und vor allem: Woran starb die zweifache Mutter? Ein Reporter der Times will herausgefunden haben, dass Peaches Geldof an einer Überdosis Heroin gestorben ist. An Drogen wollte eigentlich keiner recht glauben. Zu groß war die Hingabe an ihre Familie, ihre beiden Kinder. Eine erste Obduktion ergab keine eindeutigen Befunde. Weitere Proben wurden ins Labor geschickt. Mittlerweile ist Peaches bereits beerdigt. Ihre offizielle Todesursache soll heute verkündet werden. Reporter der britischen ?The Times? wollen jedoch bereits wissen: Es war eine Überdosis Heroin! Das wäre, wenn sie denn nicht fundiert wäre, eine ziemlich heftige Aussage. Jedoch hat die Polizei von Kent die Berichte ?weder bestätigt noch dementiert?. Sollte die tatsächliche Todesursache also eine andere sein, hätte […]
- Look des Tages
© imago/APress Wusstest Du schon… Look des Tages Dem Herbstwetter zum Trotz trug Barbara Schöneberger (42) zur Verleihung des diesjährigen Radiopreises ein erfrischendes Cocktailkleid in Pink und Weiß. Der Streifen-Look betonte die weibliche Figur der Moderatorin, denn die Corsage war vertikal liniert. Dagegen zierten Querstreifen den wadenlangen Rock im A-Linien-Schnitt. Besonderer Hingucker: Der neonpink-farbene Tüll-Pettycoat. Die Powerfrau kombinierte das Kleid gekonnt mit lachsfarbenen Peep-Toe-High-Heels und auffälligen grünen Ohrringen. Ihre blonden Locken hatte sie zu einem lockeren Mittelscheitel frisiert. Und auch beim Make-up hielt sie sich bis auf den Lippenstift in einem Rotton zurück. Alles in allem ein echter Kracher-Auftritt! Wenn Sie festliche Kleider im Streifenlook suchen, finden Sie hier etwas (avb/spot) Teile diesen Artikel Das wird Dich auch interessieren Heidi Klum: Erster Blick auf ihr sexy Halloween-Kostüm Glanzvoller Auftritt: So pflegen Sie Ihre Lederprodukte richtig ?Curvy Supermodel?-Jurorin Angelina Kirsch: […]
- Mozilla ernennt ehemaligen Marketing-Chef Chris Beard zum Interims-CEO
Mozilla hat seinen ehemaligen Chief Marketing Officer Chris Beard zum Interims-CEO berufen. Der Manager erhält zudem einem Sitz im Aufsichtsrat der Mozilla Foundation. Laut der Aufsichtsratsvorsitzenden Mitchell Baker ist Beard auch ein überzeugender Kandidat für die langfristige Besetzung des Chefpostens. ?Es gibt keine bessere Person, um uns durch diese Zeit des Übergangs zu führen?, schreibt Baker in einem Blogeintrag. ?Chris hat sehr klare Vorstellungen davon, wie man die Mozilla-Mission erfüllt und in die besten Programme, Aktivitäten und Produktideen überführt, die ich je gesehen habe.? Chris Beard (Bild: Eric Millette/Greylock Partners) Beard hat viele Jahre für Mozilla gearbeitet. Er war in führenden Positionen für Produkte, Innovationen und Marketing zuständig. Unter anderem betreute er den Start von Firefox für Android und des Mobilbetriebssystems Firefox OS. Er war aber auch schon am Launch von Firefox 1.0 im Jahr 2004 beteiligt und legte damit […]
- Zach Braff: Von Eis besessen
Auf den Partys von Zach Braff, 39, bringen die Gäste immer Eiscreme mit. Der Schauspieler („Scrubs“) ist zwar mittlerweile auch schon fast 40, hat sich seinen kindlichen Geschmack allerdings noch bewahrt. „Die Leute wissen, dass ich Packungen von Ben & Jerry“s Eis in meinem Gefrierschrank habe, deshalb bringen sie mir keinen Wein mit, sondern „Chunky Monkey“ oder „Chubby Hubby Eis““, erklärte der Entertainer im Interview mit „People“. „Ich habe ein Problem. Wenn es da ist, dann esse ich es auch.“ Doch nicht nur was Essen betrifft, ist der Geschmack des Amerikaners eher unkonventionell, auch seine Musikvorlieben entsprechen nicht dem Mainstream. Seit April tritt er regelmäßig in dem Musical „Bullets Over Broadway“ in New York auf und hört eher ungewöhnliche Musik, bevor die Show losgeht. „Ich habe mir gerade das Album der Originalbesetzung von „Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat“ gekauft. […]
- Symantec streicht angeblich bis zu 1700 Stellen
Symantec will nach Informationen von AllThingsD bis zu 1700 Mitarbeiter entlassen. Das entspricht rund 8 Prozent der weltweiten Gesamtbelegschaft. Der Stellenabbau soll in zwei Phasen ablaufen: Die ersten 1000 Jobs fallen dem zum Wall Street Journal gehörenden Blog zufolge noch im Juni weg, die übrigen 700 im Juli. Ein Symantec-Sprecher wollte die Zahlen nicht bestätigen und bezeichnete sie als ?reine Spekulation?. ?Wir sind noch immer dabei, uns neu zu organisieren und betroffene Mitarbeiter zu informieren, sodass wir keine Gesamtzahl für betroffene oder verbleibende Mitarbeiter nennen können.? Die Entlassungen kommen nicht überraschend. Schon im Januar hatte Symantec trotz solider Quartalsergebnisse eine Restrukturierung und im Zuge dessen auch Stellenstreichungen für das erste Halbjahr angekündigt. Damals hieß es, vor allem Positionen im mittleren Management seien betroffen. In einer Telefonkonferenz zu den jüngsten Quartalszahlen bestätigte Symantec-CEO Steve Bennett im Mai den Wegfall von 30 […]
- Marilyn Manson kommt für vier Konzerte nach Deutschland
© KGC-03/starmaxinc.com/ImageCollect Wusstest Du schon… James Franco ? zu schüchtern fürs Dating! Der kommende Winter wird noch ein bisschen düsterer: Marilyn Manson (48, ?The Pale Emperor?) hat auf Facebook eine Europatour angekündigt. Der US-amerikanische Schock-Rocker reist im November und Dezember für insgesamt 16 Auftritte über den großen Teich. Der Auftakt findet am 14. November in Stockholm statt. Das letzte Konzert der Tour gibt er am 9. Dezember in London. Dazwischen wird er auch in Deutschland zu Gast sein. Hamburg (16.11.17), München (18.11.17), Berlin (25.11.17) und Düsseldorf (29.11.17) stehen auf dem Tourplan. Außerdem wird Manson Dänemark, Tschechien, Österreich, Italien, die Schweiz und Belgien besuchen. Der Vorverkauf für die Tickets startet bereits am 19. Mai um 10 Uhr. Manson als Killer in einem Thriller Wer Marilyn Manson davor noch in einer anderen Rolle sehen will, der hat ab Juni dazu Gelegenheit. Denn […]
- Benedict Cumberbatch: Hat er eine neue Freundin?
Benedict Cumberbatch, 38, hat offenbar eine neue Frau an seiner Seite. Der Schauspieler („Star Trek Into Darkness“) war zwölf Jahre lang mit seiner Kollegin Olivia Poulet liiert, bevor es 2011 zur Trennung kam. Anschließend führte er Berichten zufolge eine einjährige Beziehung mit der Künstlerin Anna James. Wie nun die britischen Zeitung „Daily Mirror“ berichtet, soll Benedict wieder vergeben sein. So wurde er mit der Theaterdirektorin Sophie Hunter beobachtet und soll auch schon seit „mehreren Wochen“ mit ihr verbandelt sein. Und auch Sophies Mutter Anna fachte die Gerüchteküche an, als sie der Publikation flüsterte: „Wartet“s ab! Man weiß ja nie.“ Über sein Privatleben spricht der Brite übrigens nur selten in der Öffentlichkeit. Im vergangenen Jahr gab er gegenüber „Elle Japan“ jedoch preis, welche Art von Frau er sexy findet. „Eine Frau, die weiß, dass sie sich nicht total in Schale werfen […]
Beziehung: Nirgendwo wird so viel gelogen wie beim Sex
Einem Abenteuer in fremden Betten sind die meisten Männer nicht abgeneigt. Zumindest wenn man Evolutionsforscher Robert Trivers glaubt. Frauen sind etwas zurückhaltender. Aber nur etwas. Von Roland Mischke
Jüngst wiederholte man im US-Bundesstaat Michigan ein altbewährtes Experiment. Eine kindhaft wirkende Frau in Shorts fragt Vorübergehende auf der Straße: „Willst du mit mir Sex haben? Jetzt?“ Das Video führt reihenweise verblüffte Männer vor. Sie stehen da wie vom Donner gerührt, drehen sich um die eigene Achse, um festzustellen, ob jemand mithört oder eine Kamera läuft. Ein älterer Herr ruft die Polizei, ein anderer gibt sich empört, dass ihm in Gegenwart seiner Freundin solches angetragen wird.
Aber die Hälfte der Männer sagt Ja und folgt der Schönen zu ihrem angeblichen Lotterlager ? die Herren sind sicher: Dieses Angebot kann nur ernst gemeint sein. Diskret werden sie schließlich aufgeklärt, es handele sich bei „Asking Men for Sex“ um ein „social experiment“.
Robert Trivers, 70, renommierter Evolutionsforscher an der Rutgers University in New Jersey, hat mit Studenten dieses Experiment schon vor Jahren absolviert. Er lacht, als er davon erzählt. Mitunter seien es gar 75 Prozent Männer gewesen, die sich auf das Abenteuer eingelassen hätten. Frauen dagegen würden grundsätzlich defensiv reagieren.
Die Evolution ist die Antwort
Man schickte in Michigan auch einen Mann los, der Frauen Spontansex anbot. Einige kreischten und flohen, andere wurden grimmig, eine rabiate Frau schüttete ihm den Inhalt ihres Pappbechers ins Gesicht. Warum sind Frauen so absolut wählerisch, während Männer bei günstiger Gelegenheit nicht lange fackeln und oft dramatisch ihre Ansprüche senken?
„Die Antwort heißt Evolution“, erklärt Trivers. Folgt man nämlich der evolutionsbiologischen Argumentation, liegt der Grund für die Bereitschaft der Männer, mit der Frau ins Schlafzimmer zu gehen, in ihrem genetisch bedingten Trieb, ihre Gene an möglichst viele Sexualpartnerinnen weiterzugeben. Die Frauen hingegen müssen gut auswählen, wen sie in ihr Bett lassen, weil sie ? theoretisch ? stets eine Schwangerschaft riskieren, sich um ein Kind kümmern müssen und somit viel mehr investieren müssten. Ein anderer Mechanismus der Natur spielt nun dem Mann und seinem Trieb in die Hände: das Prinzip der Selbsttäuschung.
Es ist belegt, dass der Durchschnittsmensch sich für 20 Prozent schöner hält, als er es nach herkömmlichen Maßstäben ist. Der Mann darf also glauben, dass diese junge Frau mit ihm schlafen will, weil er ja so begehrenswert ist. Er täuscht sich dabei selbst, um die Gelegenheit ergreifen zu können, sich fortzupflanzen. „Aufgrund ihrer falschen Projektionen fangen die Männer mehr Frauen ein, darunter solche, die tatsächlich mit ihnen kopulieren werden. Wer sich als schöner oder größer empfindet, gewinnt durch diese Selbsttäuschung Selbstvertrauen“, sagt Trivers.
Bei Frauen hingegen funktioniert dieser Mechanismus anders, da ihre genetische Programmierung nicht darauf angelegt ist, mit möglichst vielen Männern zu schlafen. Vielmehr läuft es hier nach dem Motto: Ich bin zu gut, um mich an jeden Dahergelaufenen zu verschenken.
Täuschung und Selbsttäuschung
Daraus ergibt sich das altbekannte, statistische Ungleichgewicht, dass Machos unter ihresgleichen mit maßlosen Sexeroberungen prahlen, während Frauen eher unter den Teppich kehren, wenn sie viele Liebhaber hatten. Sie wollen ihren Ruf als ehrbare Dame wahren. Deutsche beiderlei Geschlechts haben in ihrem Leben im Schnitt sieben Sexualpartner. Männer wollen aber mit viel mehr Frauen Genitalkontakt gehabt haben als Frauen mit Männern. Lügen gehört des Renommees wegen dazu. Die Evolutionsbiologie lehrt: Es sichert das Überleben unserer Gene.
„Nirgendwo wird so viel gelogen wie beim Sex“, sagt Robert Trivers. Er forscht seit Jahrzehnten zu Täuschung und Selbsttäuschung. Sein Vorgehen und seine Ergebnisse hat er im Buch „Betrug und Selbstbetrug“ (Ullstein, 23 Euro) beschrieben. Seine These: „Selbsttäuschung entwickelt sich in der Evolution im Dienste der Täuschung ? damit wir andere hinters Licht führen können.“ Und er betont: „Je höher der IQ-Wert eines Menschen, desto geschickter kann er lügen. Je größer sein Gehirn, desto größer sein Betrug.“
Wir betrügen uns selbst, um die Umwelt betrügen zu können. Bei der Selbsttäuschung wird das Verhalten unbewusst in den Täuschungsmodus überführt. .“Diese Täuschung tilgt zwar nicht Dinge, die uns bewusst sind, verzerrt sie aber in den Tiefen unseres Unbewussten, sodass sie uns nicht mehr bedrängen.“
Der Trieb ist die Schubkraft
Trivers spricht zum Beispiel von Gehirnarealen, die an der möglichen Enttäuschung beim Blick in den Spiegel mitwirken und die einfach ausgeschaltet werden. „Dadurch steigt die Qualität der Täuschung“, sagt er. Was nicht sein darf, ist dann eben auch nicht. Und warum der Aufwand? Weil es aus Sicht der Evolution immer nur um die Fortpflanzung geht, „das zentrale Ziel unseres Lebens.
Wenn zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts sexuell zusammenkommen, ist ihre Gemeinschaft noch lange nicht gesichert. Der Trieb ist die Schubkraft. Trivers wird gern persönlich: Als junger Mann habe er einfach nur Sex gewollt. Das ging nicht im prüden Amerika, es musste liebesummantelt sein. „Also bildete ich mir ein, in eine Frau verliebt zu sein.“
Daraufhin durfte er mit der einen oder anderen das Bett teilen. Danach, erinnert er sich, „war die Verliebtheit wie weggeblasen“. Sein Fazit als Wissenschaftler: „Ich habe mich selbst getäuscht und die Frauen getäuscht. Das Gefühl der Verliebtheit entstand, um Sex zu ergattern. Aber dessen war ich mir erst im Nachhinein bewusst.“
Die Performance zwischen Mann und Frau
Auch in unserer Zeit, so der Experte, liefe das noch so. Es gehört zum Rollenspiel, zur Performance zwischen Frau und Mann. Deshalb spricht man davon, jemanden „rumzukriegen“. Die Selbsttäuschung würde zudem der Seele aufhelfen und das Immunsystem stark machen. „Selbsttäuschung hat günstige Auswirkungen auf die Immunfunktionen und das Geistesleben“, sagt Trivers. „Unser Geist verfälscht Informationen von vorn bis hinten, wenn es nützlich ist: von anfänglicher Vermeidung über falsche Codierung, Erinnerung und Logik bis zu Falschaussagen gegenüber anderen.“
Wir würden schmerzliche Erinnerungen unterdrücken, rationale Erklärungen für unmoralisches Verhalten finden und unser Ego mit einem ganzen Arsenal an Mechanismen verteidigen. „Wir nehmen uns anders wahr, als wir sind. Und andere sollen uns anders wahrnehmen“, sagt Trivers.
Sigmund Freud wusste das schon. „Das Ich ist nicht Herr im eigenen Haus“, schrieb er. Der Mensch war ihm ein Bündel höchst unterschiedlicher Komponenten. Sein Denken, Fühlen und Handeln erscheint nicht eindeutig, es ist vieldeutig reguliert und oft nicht gut abgestimmt.
Wir sind das Wesen mit dauergemischten Gefühlen, oft uneins mit uns. Die beharrliche Neigung, sich positiv zu beleuchten, ein stark selektives Gedächtnis, das ständig die eigene Biografie zu unseren Gunsten umsortiert ? viele Indizien sprechen dafür, dass die Bildersammlung von uns alles andere als ein neutrales Archiv ist.
Der Mensch ist nicht Sklave seiner Gene
Am meisten betrogen wird laut Trivers „in familiären und sexuellen Interaktionen“. Weil wir die Sprache besitzen, der große evolutionäre Vorzug des Menschen. Schimpansen, genetisch unsere nächsten Verwandten, täuschen mit Mimik und Gestik. Aber wer über Sprache verfügt, besitzt mehr Täuschungsmöglichkeiten.
Selbst unsere Gene sind für Evolutionsbiologen nur Egoisten. Sie bedienen sich „molekularer Täuschungsmethoden, um sich auf Kosten anderer Gene effizienter fortzupflanzen“, erklärt Trivers. Lug und Trug im eigenen Körper, im eigenen Geist bis in die Tiefe der Zellen und Gedanken. Alles im Dienste der Evolution.
Der Mensch muss aber nicht ein Sklave seiner Gene bleiben. Er kann unterscheiden zwischen Gut und Böse und hat einen freien Willen. Er ist das einzige Lebewesen, das sich ethisch mit seinem Handeln auseinandersetzt. Er kann aus Fehlern lernen, sein Verhalten ändern. Leicht ist das aber nicht, geht es doch gegen die Biologie. Zu täuschen, erst sich selbst, dann andere, ist einfacher. Die Evolution bevorzugt eben das Simple, das Pragmatische.
Robert Trivers hat ein markantes Beispiel: Simulation. Bei Paaren, die länger zusammen sind, glüht die sexuelle Leidenschaft aus, sie werden zu Geschwistern. Das gefällt beiden nicht und sie nehmen sich vor, ihr Sexleben zu vitalisieren. Sie verlassen das Schlafzimmer und gehen an andere Orte, beliebt sind Hotels mit Kingsize-Betten, Terrassen, Strände oder Wiesen.
Liebe ohne Täuschung gibt es nicht
Trivers weiß aber: Auch wenn die Liebe groß ist, muss man beim Sex etwas simulieren. Sex, sagt er knallhart, sei nur anfangs, in der Jugend, authentisch. Nach mehrfacher Wiederholung dominiert Routine. „Oft wird dann beim Sex etwas vorgetäuscht, man hat Fantasien von einem früheren oder imaginären Partner.“ Soll heißen: Es wird getäuscht beim Sex. Die Beteiligten wissen das. Männer spüren, dass Frauen sich in Wunschträume fantasieren, wenn diese introvertiert scheinen. Frauen erfassten noch intuitiver, ob es in der horizontalen Begegnung mit einem Mann nur am Rande um sie geht. Sie könnten Gesichtsausdrücke auch beim Sex viel besser deuten.
Aus zahlreichen Gesprächen weiß Robert Trivers: „Zu fantasieren ist verlockend und zugleich heimtückisch. Doch lebt ein Mensch außerhalb der Partnerschaft seine Triebe aus, kann das die Partner weit voneinander entfernen und tiefe Verletzungen verursachen ? bis hin zu offener Feindseligkeit.“
Die Evolution verleitet uns zur Täuschung, und manchmal endet das in einer Katastrophe. Es ist aber eine Frage der persönlichen Reife und des Verständnisses füreinander, wie mit der Simulation umzugehen ist. Denn eine Liebe ohne Täuschung gibt es nicht.
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