- Tom Holland (19) wird der neue Spider-Man!
Dieser Job wird sein Leben verändern. Der 19-jährige Tom Holland hat bereits Bühnenerfahrung. Im Musical ?Billy Elliot? wurde er von Kritikern mit Lob überhäuft und durfte gemeinsam mit dem Rest der Crew am 8. März 2010 den damaligen Premierminister Gordon Brown treffen. Der 19-jährige Brite Tom Holland wird der neue Spider-Man. Das Treffen sollte jedoch keinesfalls das ?Highlight seiner Karriere? bleiben. Denn Tom hat sich im Casting nun gegen zahlreiche junge Kollegen durchgesetzt: Er wird der neue Spider-Man! Andrew Garfield gibt seinen Superhelden-Anzug ab. Regie im neuen ?Spider-Man?-Film übernimmt übrigens Jon Watts. Tom Rothman, Vorstandvorsitzender bei Sony, schwärmt: ?Wir haben zahlreiche talentierte Jungschauspieler gesehen, doch Tom war etwas ganz Besonderes. Wir legen mit seiner Besetzung einen phänomenalen Start hin.? Produzentin Amy Pascal bestätigt: ?Wir waren auf der Suche nach einem dynamischen jungen Schauspieler, der in der Lage sein würde, einen […]
- Welche Kriterien waren bei der Wahl Ihres Studiums für Sie entscheidend?
Welche Kriterien waren bei der Wahl Ihres Studiums für Sie entscheidend? In diesem Artikel betrachten wir die Frage, nach welchen Kriterien Sie Ihr Studium gewählt haben (oder wählen werden). Schüler und angehende Studenten beschäftigen sich mit dieser Frage vor dem Studium, Arbeitgeber und Personaler danach, während sie im Vorstellungsgespräch versuchen, Sie einzuschätzen. Ihre Erklärung ermöglicht es, verschiedene Schlüsse über Ihre Denkweise, Motivation, Ziele und Stärken zu ziehen. Zur weiteren Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch loht sich die Lektüre des Artikels: 10 Fragen und Antworten im Bewerbungsgespräch 1. Kriterien die bei der Wahl des Studiums eine Rolle spielen können Folgende Punkte geben Ihnen eine Idee, welche Auswahlkriterien relevant sein können und im Vorstellungsgespräch von Ihnen besprochen werden könnten. Persönliche Stärken: Sie kennen Ihre Stärken sowie Ihre Fähigkeiten und haben darauf basierend Ihre zukünftige Studienrichtung ausgewählt. Persönliche Interessen: Hierzu können sowohl Ihre Hobbies, Lebensziele […]
- ?Mischung aus Global Player und familiärem Umfeld?
Maria Väth, Hansgrohe-Personalmarketing, zur Attraktivität von Familienunternehmen Ende Juni fand der 13. Karrieretag Familienunternehmen statt, diesmal bei der PERI GmbH in Weißenhorn. Er bietet Absolventen, Fach- und Führungskräften die Möglichkeit, mit Vertretern renommierter Firmen unterschiedlicher Branchen in Kontakt zu kommen. Zum Beispiel mit Vertretern von Hansgrohe. Maria Väth, bei Hansgrohe SE verantwortlich fürs Personalmarketing, war mit einem HR-Team dabei. Für die nächste Veranstaltung im Juni 2015 bei Kärcher in Winnenden ist Hansgrohe angemeldet ? und damit insgesamt zum vierten Mal dabei. Frau Väth, warum ist Hansgrohe mit eigenem Messestand beim Karrieretag Familienunternehmen vertreten?Maria Väth: Hansgrohe hat ein sehr gutes Produktimage ? wird aber außerhalb der Region oft nicht als Arbeitgeber wahrgenommen. Deshalb nehmen wir an überregionalen Karrieremessen teil. Wir bieten viel und benötigen Plattformen, wo wir unsere Attraktivität zeigen können. Beim Karrieretag Familienunternehmen demonstrieren wir rund 600 bis 700 ausgewählten […]
- Vorstellungsgespräch: Halten Sie Zeitpläne immer ein?
Vorstellungsgespräch: Halten Sie Zeitpläne immer ein? In diesem Artikel widmen wir uns dem Thema ?Zeitpläne einhalten? und unterstreichen Aspekte, welcher bei der Beantwortung dieser Frage wichtig sein könnten. Als Einstieg zur Vorbereitung auf Ihr Vorstellungsgespräch empfehlen wir Ihnen folgende Fragen: 10 Fragen die Sie im Bewerbungsgespräch auf jeden Fall beantworten können müssen. 1. Wer hat den Zeitplan erstellt? Bei der Beurteilung eines Zeitplanes muss grundlegend erst einmal unterschieden werden, wer der Verfasser des Zeitplans ist (eigener Zeitplan vs. vorgegebener Zeitplan). Beantworten Sie sich folgende Fragen: Wie realistisch ist der Zeitplan? Welche Aspekte und mögliche Risiken sind in die Planung mit eingeflossen? Wie gut kennt der Autor des Zeitplanes die Arbeits- und Betriebsabläufe? Wie gut funktioniert das Zusammenspiel der einzelnen Teammitglieder? Wie viel Spielraum bleibt bei eventuellen Verzögerungen? Auf wessen Arbeit haben die Verzögerungen als erstes negative Auswirkungen? Wer ist Ansprechpartner, […]
- Demi Lovato: ?Ich sollte mir die Brüste machen lassen!?
Nach zwei Staffeln als Jurorin der Casting-Show ?The X Factor? wird Demi Lovato 2014 keine weiteren Gesangstalente bewerten. Sie gab letzte Woche bekannt, aus der Show aussteigen zu wollen. Demis Begründung: Demi Lovato will sich nächstes Jahr mehr Zeit für ihre eigene Musik und eine Tour nehmen. ?Ich will mich im nächsten Jahr voll und ganz auf meine eigene Musik konzentrieren. Außerdem brauche ich auch eine kleine Auszeit. Wenn ich zu viel arbeite, bekomme ich keinen Schlaf und das ist echt ungesund. Das soll sich 2014 ändern. Ich möchte körperlich und mental erholt sein.? In einem Interview deutete Demi jetzt an, wofür sie die freie Zeit noch nutzen könnte. Sie wurde gefragt, welcher Promi dringend eine Schönheits-OP nötig hätte. Daraufhin scherzt die 21-Jährige: ?Ich hätte das nötig. Ich sollte mir die Brüste machen lassen! Meine Oberweite ähnelt eher zwei Mückenstichen.? […]
- Axor gewinnt Wallpaper* Design Award 2014 für bestes Duschkonzept
International renommiertes Designmagazin Wallpaper* prämiert Axor WaterDream by Front Das exklusive und international bekannte Design- und Lifestylemagazin Wallpaper* hat den Axor WaterDream designed by Front als bestes Duschkonzept ausgezeichnet. Der Preis wurde jetzt in San Francisco überreicht. Axor erhält den alljährlich vergebenen Wallpaper* Design Award bereits zum zweiten Mal: 2011 ging er an die Kollektion Axor Bouroullec. ?Der Wallpaper* Design Award ist eine besondere Auszeichnung und Bestätigung unseres erfolgreichen Designprozesses vom Konzept bis hin zum fertigen Produkt. Er folgt nur wenige Tage nach dem Erhalt des ?Interior Innovation Awards ? Best of Best? für die neuen Axor ShowerProducts. Beide Preise zeigen, dass wir aus gut durchdachten Konzepten erfolgreiche Produkte entwickeln, die Fachleute und das designinteressierte Publikum gleichermaßen überzeugen. Über diese Wertschätzung unserer Arbeit, die weit über die Entwicklung des reinen Produkts hinausgeht, freuen wir uns sehr?, so Philippe Grohe, Leiter […]
- Aus dem Schwarzwald auf die Sieben Meere
Hansgrohe ist Stammgast auf den Traumschiffen weltweit. Warum ist das eigentlich so? Kreuzfahrten sind beliebt, die Branche boomt. Was immer mehr Urlauber auf hoher See in ihren Kabinen entdecken, kommt nicht selten aus dem tiefen Schwarzwald: Armaturen und Brausen von Hansgrohe. ?In den vergangenen Jahren hat sich das Geschäft mit Werften und deren Kunden, den Reedereien, zu einer substanziellen Grösse in unserem Projektgeschäft entwickelt?, berichtet Dominik Tanner, bei Hansgrohe für diesen Bereich verantwortlich. ?Werften und Reedereien auf der ganzen Welt haben erkannt, dass Hansgrohe-Qualität und -Service nicht nur dabei helfen, den Passagieren ein unvergleichliches Erlebnis beim Duschen zu garantieren, sondern auch zum effizienten und umweltfreundlicheren Betrieb dieser schwimmenden Hotels beitragen.? Wie Hansgrohe zu Reeders? Liebling wurde, erläutert Carola Husemann, die als Teamleiterin im Key Account Management engen Kontakt zu Werften und Reedereien hält. Sonderwünsche und Präsenz international Von der Kinzig […]
- Grillen: Geschlechterkrieg am Rost ? wer grillt besser?
Panorama Grillen Geschlechterkrieg am Rost ? wer grillt besser? Veröffentlicht am 24.07.2015 | Lesedauer: 3 Minuten Hitziger Streit um die Vorherrschaft über Fleisch und Kohle: Am Grill verteidigen Männer ihre letzte Bastion Hitziger Streit um die Vorherrschaft über Fleisch und Kohle: Am Grill verteidigen Männer ihre letzte Bastion Quelle: Getty Images/Blend Images Frau am Feuer? Beim Grillen ist Schluss mit der Gleichberechtigung. Die Hoheit über die Grillzange verteidigen viele Männer bis auf die Glut. Schade eigentlich, sagt einer, der es wissen muss. Anzeige Ein Grillabend unter Freunden. Die Gastgeberin hat Bier und Crémant kaltgestellt, Salate geschnippelt und teures Biofleisch mariniert. Sie hat zwei Grills besorgt und sogar Säcke mit Kohle angeschleppt. Dann stellt sie einem frisch eingetroffenen Gast die verhängnisvolle Frage. ?Meinst du, es ist genug Kohle da?? Auf diese Blöße hat der Gast gewartet: ?Ich bau schon mal ein […]
- Google „blockt“ The Pirate Bay mit einer Warnung vor Malware
Die Content-Industrie beklagt sich immer wieder darüber, dass der Suchmaschinenriese nicht genug gegen Urheberrechtsverstöße und Seiten, über die man diese finden kann, unternimmt. Das bringt Google immer mehr unter Zugzwang und so hat das Unternehmen nun The Pirate Bay (TPB) als „Übeltäter“ in seine Safe Browsing-Liste aufgenommen. Das bedeutet, dass Nutzer von Google Chrome und Mozilla Firefox beim Versuch des Aufrufs von URLs wie thepiratebay.org (http und https) eine rote Warntafel zu sehen bekommen. Diese teilt ihnen mit, dass sie dabei sind, auf einer Seite zu landen, die Malware beinhalten könnte (via ). Verantwortlich dafür ist Google und da Firefox auf Safe Browsing als Schutzmaßnahme zurückgreift, wird auch beim Mozilla-Browser eine Warnung eingeblendet. Diese sieht zwar anders aus als bei Google und bietet auch einen abweichenden Text, im Grunde ist es aber das Gleiche. Keine Sperre Bei Chrome bekommt der […]
- 800 Millionen Nutzer: Facebook Messenger bald auch Kaufplattform
Facebook kann bei seinem Kommunikationswerkzeug Messenger steigende Nutzerzahlen verzeichnen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde Ende 2015 die Grenze von 800 Millionen Usern geknackt. In diesem Jahr will man über den Dienst unter anderem Käufe ermöglichen. Messenger auch zum einkaufen Im Juni 2015 hatten wir darüber berichtet, dass der Facebook Messenger von 700 Millionen Menschen aktiv genutzt wird und damit schneller wächst als der aktuelle Branchenprimus WhatsApp. Wie der verantwortliche Facebook-Manager David Marcus jetzt in einem ausführlichen bekannt gibt, konnte man zum Ende des Jahres in Sachen Nutzerzahlen bereits einen weiteren Meilenstein erreichen. Demnach ist der Messenger aktuell bei mehr als 800 Millionen Menschen im Monat im Einsatz. Facebook Messenger hat 800 Millionen aktive Nutzer Marcus führt aus, dass man im letzten Jahr viele wichtige Funktionen in den Messenger integriert habe, die in Zukunft weiter ausgebaut werden sollen. 2015 hatten die […]
Modeherbst 2013: Front Row – so sitzt es sich in der ersten Reihe
Willkommen in der Ära der selbstsicheren und kultivierten Frauen! Willkommen in einer Zeit, in der die Nonchalance von Luxus den Luxus erst bestehen lässt und in der Designer Sinnlichkeit mit Seele vereinen. In diesem Herbst werden Tweed-Jacken und Kaschmir-Cardigans über die Schulter geworfen, Pelz, Lack und Leder schmiegen sich an den Körper.
Die moderne Frau ist im Aufbruch, lässt dabei den Film Noir der 50er-Jahre wiederaufleben, als Schauspielerinnen in Hollywood erstmals als Verführerinnen auftraten. Stilvorbilder wie Joan Crawford in „Solange ein Herz schlägt“, Lana Turner oder Gene Tierney ? heute allerdings mit mehr nackter Haut.
Ihr deutsches Äquivalent ist Barbara Sukowa, bekannt aus Fassbinders Film „Lola“, die als kluge Kurtisane den verklemmten Bauaufsichtsbeamten Armin Mueller-Stahl verführt. Eben noch wirkt sie elegant in einem schwarz-weißen Frack aus getrimmtem Fuchsfell und im nächsten Moment trägt sie ein rotes Negligé.
Die erfahrene Dame hat das Sagen
Nach einigen Saisons, die modisch von schmalen Mode-Bloggerinnen bestimmt wurden, deren Durchschnittsalter bei Ende 20 lag sowie von It-Girls, die nicht während sondern außerhalb der Schauen fotografiert wurden, haben in diesem Herbst nun die erfahrenen Damen das Sagen.
Es ist kein Zufall, dass die wichtigsten Vertreter dieses erwachsenen Stils überwiegend Frauen sind ? Miuccia Prada, Phoebe Philo (Céline) oder Consuelo Castiglioni (Marni). Sie alle sind auch Mütter, deren Kinder stolz in ihren Shows sitzen.
Im Februar 2013 erklärte Miuccia Prada das Bühnenbild ihrer Herbstkollektion: Es zeige „die Macht der Romanze, ihr Drama und unser Verlangen danach“. Das von Rem Koolhaas gestaltete Setting beeindruckte mit Schattenspielen von Vögeln und Katzen, mittendrin liefen die romantischen Heldinnen über einen von Arkaden und langen Vorhängen gesäumten Laufsteg und posierten vor Marmorsäulen.
Bedrohliche Kirchenmusik und donnernder Beifall
Die Models zeigten karierte Wollkleider und eng taillierte Mäntel im Stil der Nachkriegs-Ära. Sie trugen die verblasste Vornehmheit eines schulterfreien Cocktailkleides. Und am Ende wehte ein Hauch von Aristokratie durch den Raum: Die Models trugen Negligé-Kleider mit Nerzmänteln, zurückgelegte Haare und anrüchig-rot geschminkte Lippen. Dazu ertönte bedrohlich wirkende Kirchenmusik ? und donnernder Beifall.
Beim Label Marni sind selbst die Sandaletten dieses Jahr aus Fell, die Handschuhe aus Biber. Consuelo Castiglioni hat praktisch ihre gesamten Entwürfe mit Tierhäuten verziert. Am hervorstechendsten waren die kontrastreichen Schichten aus olivfarbenem Nerz und braunem Biber.
Mit der Entscheidung für Fell erklärten sich Marni, Prada und Fendi gegenseitig den modischen Kampf. „Fell ist Fendi und Fendi ist Fell“ schrieb Karl Lagerfeld in seinen Skizzen, die in Fendis Show-Programm lagen.
Die Laufstege werden von Fell überflutet
Und wenn man schon von bloßer Eleganz spricht: Die Serie von Halbmänteln aus gestreiftem Fuchsfell und Sellier-Leder war ein mit Bravur bestandenes Experiment. „Flüssiger Kubismus“ warf Karl Lagerfeld lächelnd den Fernsehteams entgegen, die hinter der Bühne auf ein Interview mit ihm hofften.
Auch für die nächsten Shows ist die Leidenschaft für Pelz zu erwarten. Noch vor 20 Jahren haben Supermodels nackt für die Tierrechte-Organisation Peta posiert und verkündet: „Wir würden lieber nackt sein, statt Fell zu tragen“. Doch in diesem Herbst werden die Laufstege von Fell nur so überflutet werden. Im vergangenen Frühling hatte die Pelzindustrie Schätzungen gemeldet, wonach bei etwa 69 Prozent der mindestens 300 Schauen dieser Saison Fell in den Kollektion verarbeitet wird.
Diese Entwicklung ist zweierlei Einflüssen zuzuschreiben: Zum einen ermöglichen neue Verarbeitungsmethoden der Kürschner bislang unbekannte Looks. Und zum anderen bietet sich den Designern heute eine größere Auswahl an Fellen ? von Wildotter über Luchs bis zu Bisam.
Die Fraktion „knapp und sexy“
Doch auch wenn der Pelz aktuell viele Desginer fasziniert, teilt sich die Mode in zwei konkurrierende Lager. Gegenüber stehen sich der reife anspruchsvoll Chic und die Fraktion „knapp und sexy“, dessen Vorbild der Westküsten Rockstar ist. Letzteren Look setzt derzeit keiner besser um als Yves Saint Laurent Paris.
Die Amerikaner sprechen bereits davon, dass sich die meisten Frauen bei der Partnersuche nicht mehr bevorzugt auf erfolgreiche Anwälte, CEOs, Unternehmer oder gar Gentlemen alter Schule stürzen. Was sie stattdessen wollen, ist ein poetischer Rockstar mit Privatflieger.
Doch genau das ist es wiederum, worüber sich viele französische Modeliebhaber bei Hedi Slimanes Kollektion für das weltberühmte Traditionshaus mit den drei stolzen Initialen YSL entrüsten. Es ist jedoch zu erwarten, dass die Entscheidungen bei Saint Laurent weiterhin von Hedi Slimane getroffen werden, der Rockstar-Chic als Markenzeichen also bestehen bleibt.
Vom Traditionshaus zur rockigen Modeadresse
In der letzten Saison hatte Slimane denselben leicht ranzigen Dandy-Look bereits in seiner Männershow präsentiert. Mädchen wiederum mit verruchtem Schlafzimmerblick und schwarzumrandeten Augen trugen aufgeschlitzte Lederjeans, knappe Höschen, schlüpfrige Trägerkleider und Pullover mit großen Schottenmustern aus Angora-Stoff.
Nach ihren ersten wilden Jahren werden viele Designer erwachsen und wenden sich an eine neue, reifere Frau ? wobei sie trotzdem Wert auf einen gewissen Sexappeal legen. Nicht so Slimane. Seine brillante Umgestaltung der YSL-Internetseite zu einer rockigen Modeadresse sowie seine energiegeladenen Shows, haben den Altersdurchschnitt der Kunden wahrscheinlich um zehn Jahre gesenkt.
„Ich fotografiere so viele Musiker und wie du vielleicht weißt, ist Musik der Mode einige Jahre voraus. In diesem Prozess entstehen Ideen, die für meine Arbeit relevant sind,“ erzählte mir Hedi bei einem Frühstück im Juli in einem der nobelsten Restaurants in Los Angeles, der „Polo Lounge“ des Beverley Hills Hotels.
Abblätternde Farbe und rissiges Leder
Dieser feine Treffpunkt scheint vom schludderigen Rockerimage allerdings weit entfernt zu sein. Ähnlich weit entfernt, wie der Look von Slimanes Auto im Vergleich zu seiner Kollektion. Er fährt einen Vintage Rolls Royce Cabriolet.
Das wichtigste Debüt im vergangenen Februar, als die Kollektion gezeigt wurden, die jetzt getragen werden, gab wohl Alexander Wang. François-Henri Pinault, Chef des Hauses Balenciaga, hatte den hochangesehenen und überaus einflussreichen Nicolas Ghequière gefeuert. Und nun spielte der einstige junge Anführer der amerikanischen Sportswear-Szene, Alexander Wang, in seiner Balenciaga-Kollektion mit den klassischen Elementen des Modehauses. Zu ihnen gehört das Sack-Kleid und die berühmten Kokon-Schnitte, die Wang weitaus statuesker und strukturierter gestaltete.
Er setzte abblätternde Farbe und rissiges Leder ein und schickte Tanktops aus Fuchspelz mit grünen, eingestickten und geschorenen Marmorstrukturen ins Finale. Tatsächlich konnte Wang sogar seine schärfsten Kritiker für sich einnehmen.
Die Modeszene geht auf Weltreise
Diesen Herbst werde ich mich aufmachen, um nach neuen Stars Ausschau zu halten. Wie die Marke Suno, dem Gewinner in der Kategorie „Bester Jungdesigner“ bei den diesjährigen amerikanischen Fashion Oscars „CFDA“. Gegründet wurde sie von Max Osterweis, sein Vater ist Deutscher, seine Mutter Suno Koreanerin.
Die zwei jungen Designer, die man in London zur Zeit im Auge behalten muss, sind beide irisch und haben durchaus bekannte Väter. Simone Rocha, deren „Brogues“ mit durchsichtigem Plastikabsatz die angesagtesten Schuhe aller It-Girls in London sind, ist die Tochter des Designers John Rocha.
Und Jonathan vom Label J. W. Anderson ist der Sohn des legendären Kapitäns der irischen Rugby Nationalmannschaft „Big Willie“ Anderson. Jonathan Andersons Shows fallen durch Stilüberschreitungen und den trotzigen Bruch mit maskulinen und femininen Designcodes auf.
Selbst Lagerfeld trägt jetzt Sacai
In meiner Heimatstadt Paris sollte man sich Sacai ansehen, eine brillante japanische Marke, bei der die Mischung unerwarteter Stoffe und Stile in einem Kleidungsstück atemberaubend sind (als ich mich im Juli mit Karl Lagerfeld zum Tee traf, trug er anstelle seiner klassischen Redingote einen karierten Windbreaker von Sacai, clever kombiniert mit Schulterklappen).
Der Herbst wird für viele Redakteure voraussichtlich eine Zeit des Fernreisens, da sich viele Marken mit riesigen Events weltweit in neuen Märkten etablieren wollen. Dior zeigt in China eine retrospektivische Laufsteg-Show unter Leitung von Raf Simons, der bereits in diesem Sommer einen wichtigen Sieg errang: Bei den Filmfestpielen in Cannes war Dior das beliebteste Modelabel der Stars.
Grad war ich in Los Angeles, wo Hermès auf dem Rodeo Drive eine riesige, neue Boutique eröffnet hat ? Gerüchte besagen, allein der Wert des Grundstücks liege bei 75 Millionen Dollar. Im November wird sich die Modeszene nach Shanghai begeben, wo die Eröffnung der Flagship-Boutique des Giganten Valentino bevorsteht, und das Designer-Duo Pierpaolo Piccioli und Maria Grazia Chiuri ihre Herbstkollektion neu inszenieren wird.
Die Hauptstadt des amerikanischen Konsums
Eine Woche später werde ich in Tokio landen, wo Max Mara eine Eröffnung im Stadtteil Ginza plant, verbunden mit einem Auftritt der englischen Sängerin Paloma Faith in einem Sumo-Stadion. Und wenn der Winter beginnt, begebe ich mich auf eine von mir mit Spannung erwartete Pilgerfahrt in die Hauptstadt des amerikanischen Konsums, nach Dallas, zu Chanel.
Das Modehaus wird Karls aktuellen Film zeigen, in dem Geraldine Chaplin die Rolle der Coco spielt und seine nächste Métiers d’Art-Kollektion aufführen, für die Schneiderinnen und Handwerksateliers Jahr für Jahr Höchstleistungen bringen .
„Ich liebe Texas und die Texaner! Die Atmosphäre dort. Und Lynn Wyatt ist eine meiner weltweiten Lieblingspersonen,“ sagte Lagerfeld über die Ortswahl. Eine geschickte Wahl. Schließlich spielte dort eine legendäre Fernsehserie, deren Darstellerinnen Vorbild wurden für Heerscharen von knallharten, verführerischen und sexuell hemmungslosen Frauen. Eben wie die Mode in diesem Herbst!
Guggst du