- Mit fünf strengen Blicken den Winterschäden auf der Spur
Der Winter war stürmisch und nass. Auch wenn der Februar verhältnismäßig trocken war, gab es im Januar bundesweit rund ein Drittel mehr Niederschlag als im Durchschnitt der vergangenen 20 Jahre. Feuchtigkeit ist der größte Feind der Bausubstanz. Höchste Zeit also für den Frühjahrs-Check an Haus, Wohnung und Garten: Der kann schon an einem Nachmittag erledigt sein ? wenn man an den richtigen Stellen genau hinschaut. ?Kleine Blessuren früh zu beheben, erspart Folgeschäden und teure Reparaturen?, sagt Carolin Schneider von der Bausparkasse Schwäbisch Hall. ?Der obligatorische Check zum Frühlingsbeginn mag nervig und lästig sein. Aber wer ein wenig Zeit investiert, kann im Gegenzug viel Geld und Ärger sparen.? 1. Dach dicht, Regenrinne frei?Regenrinnen und Abflussrohre müssen von Laub, Dreck und Moos befreit werden. Also rauf auf die Leiter ? und dabei gleichzeitig nach kaputten Ziegeln oder losen Blechen auf dem Dach […]
- Was hat Ihnen bei Ihrer letzten Firma gefallen / missfallen?
Was hat Ihnen bei Ihrer letzten Firma gefallen / missfallen? Bei dieser Frage des Vorstellungsgespräch wird Ihnen die Möglichkeit geboten, Ihren bisherigen Werdegang zu schildern und aufzuzeigen, mit welcher Erwartungshaltung Ihre aktuelle Bewerbung verbunden ist. Betrachten wir kurz, wofür sich Personaler bei dieser Fragestellung interessieren. Zur weiteren Vorbereitung:Hier finden Sie 100 häufige Fragen im Bewerbungsgespräch Was hat Ihnen in ihrer letzten Firma gefallen? Beginnen Sie immer mit den positiven Aspekten Ihres letzten Arbeitsumfeldes. Nutzen Sie die Chance, die Ihnen mit dieser Frage gegeben wurde um herauszuarbeiten, welchen beruflichen Werdegang Sie im letzten Unternehmen hinter sich haben, was sie dort leisten und bewerkstelligen konnten. Mit jedem neuen Job und auch Arbeitsumfeld vergrößert sich unser Erfahrungsschatz. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, welche Fähigkeiten Sie in den letzten Jahren erworben haben und diese auch klar im Vorstellungsgespräch kommunizieren können. Hier eine […]
- Hack: Steuerungs-Systeme deutscher Wasserwerke nicht geschützt
Wegen „unzureichender Sicherheits-Konfigurationen“ war es zwei deutschen Sicherheitsforschern möglich, sich in die Steuersysteme von Blockheizkraftwerken und Wasserwerken in Deutschland einzuklinken. Eine Sabotage wäre demnach ohne großen Aufwand möglich gewesen. Einfach kein Schutz Laut dem konnten sich die beiden Sicherheitsforscher Philipp Schäfers und Sebastian Neef – beide tätigt bei Internetwache.org – über das Internet Zugriff zu verschiedenen sensiblen Steuer-Anlagen in Industrie-Betrieben verschaffen. Schäfers und Neef wollen laut eigener Aussage entdeckt haben, dass digitalen Steuerungen mehrerer deutscher Wasserwerke, Blockheizkraftwerke und Biogasanlagen offen zugänglich im Netz waren. IT-Sicherheit: Der Fehler Mensch wird oft zum Problem Wie die beiden IT-Experten betonen, sei es über diese Zugänge mit relativ geringem Aufwand möglich gewesen, nicht nur eine unbemerkte Überwachung durchzuführen, sondern auch eine Manipulation der Steuerung zu erreichen. „Mich schockiert, wie leicht diese Anlagen zu finden waren und wie einfach Hacker sie mit Standardmethoden hätten sabotieren […]
- Senf dazu: House of Cards, 3. Staffel und warum Geld nicht stinkt
Seit Monaten schon freuen sich Netflix-Abonnenten auf der ganzen Welt auf die dritte Staffel der preisgekrönten Politserie House of Cards. Auf der ganzen Welt? Nein, ein gar nicht so kleines „germanisches Dorf“ leistet Widerstand, denn hierzulande „gehört“ die Serie dem Abo-Sender Sky. Season 3 von House of Cards, die Eigenproduktion des Streaming-Senders Netflix, ist ab heute auch in Deutschland verfügbar, aber nicht dort, wo man sie eigentlich erwarten könnte: Denn hierzulande hat seit der ersten Staffel der Abo-Sender Sky die Rechte an der Serie, die die Machenschaften von Frank Underwood, dem brillant von Kevin Spacey gespielten skrupellosen US-Politiker, erzählt. Der Streaming-Sender, der seit dem vergangenen Herbst auch in Deutschland verfügbar ist, gilt bei vielen als Hoffnungsträger in Sachen TV-Inhalten. Auch wir haben im vergangenen September bei unserem Netflix-Test gewisse Parallelen zu Spotify gezogen. Der Vergleich hinkt aber bekanntermaßen, da es […]
- Gewinner des Tages
© lev radin / Shutterstock.com Wusstest Du schon… Halloween Special Die Library of Congress hat dem Jazzsänger Tony Bennett (90, ?Tony Bennett Celebrates 90?) am Dienstag den diesjährigen ?Gershwin Prize for Popular Song? verliehen. Den Preis erhalten nur Sänger und Songwriter, die mit ihren Liedern Begeisterungsstürme auslösen und die Musikwelt nachhaltig prägen. ?Ich bin der Library of Congress für diesen Preis zutiefst dankbar?, erklärte der Entertainer in einem Statement, aus dem die Zeitung ?USA Today? zitiert. Der ?Gershwin Prize for Popular Song? wird seit 2007 verliehen. Er ist benannt nach den beiden Brüdern George (1898-1937) und Ira Gershwin (1896-1983), die mit Liedern wie ?I Got Rhythm?, ?Embraceable You? und ?Someone to Watch Over Me? Musikgeschichte geschrieben haben. Vergangenes Jahr bekam Smokey Robinson (57) den Preis verliehen. Weitere Preisträger sind unter anderem Stevie Wonder (67), Paul McCartney (75) und Billy Joel […]
- Eva Longoria bereut ihre neue Frisur
Jede Frau kennt das Bedürfnis, sich immer mal wieder verändern zu wollen. Die einen kaufen sich einfach ein neues Outfit, während andere da schon einen extremeren Schritt wagen. Der Griff zur Schere läutet für viele Mädels einen neuen Lebensabschnitt ein. Eva entschied sich für einen Pony. Die langen Haare durften bleiben. Dennoch sieht die 39-Jährige mit dem neuen Schnitt arg verändert aus. Das geht sogar so weit, dass einige Zeitungen darüber spekulieren, ob Eva nicht vielleicht einmal zu oft beim Beauty-Doc vorbei geschaut hat. Aktuell reist die Schauspielerin durch Australien. Aktuelle Bilder zeigen sie in Sydney beim Ausstieg aus einem Wassertaxi. Eva wirkt erholt und gut gelaunt. Dennoch verrät einer ihrer Mitarbeiter: ?Mit dem Pony ist sie ganz und gar nicht glücklich. Eva möchte sich die Haare so schnell es geht wieder nachwachsen lassen. Die Veränderung, die der Schnitt gebracht […]
- Ben Dahlhaus: Der Hype um das mysteriöse Sex-Symbol
Panorama Ben Dahlhaus Der Hype um das mysteriöse Sex-Symbol Veröffentlicht am 29.07.2014 | Lesedauer: 4 Minuten Er kam zu Internet-Ruhm, weil er auf dem Foto-Blog einer Freundin besonders bärtig und besonders gut aussah: Ben Dahlhaus. Quelle: brathwaith.com Ein Mitarbeiter des Uhrenherstellers ?Brathwait? entdeckte ihn im Netz und verpflichtet ihn für seine Online-Kampagne. Quelle: brathwaith.com Auch diese Fotos wurden viral: Im Internet-Forum ?Reddit? schreiben sich Frauen und Männer ihre Dahlhaus-Fantasien ? Quelle: brathwaith.com ? von der Seele. Und ?New York Post? und ?Daily Mail? schrieben ? Quelle: brathwaith.com den wahrscheinlich 24-Jährigen zum neuen Brad Pitt herauf. Es wurde vermutet, er käme aus Amerika oder Schweden. Quelle: brathwaith.com Tatsächlich kommt Dahlhaus aber aus dem Bergischen Land ? aus Solingen. Mehr Infos bei www.brathwait.com. Quelle: brathwaith.com Ben Dahlhaus heißt das neue Netz-Phänomen. Der junge Mann aus NRW wird von ?Buzzfeed? und ?New York […]
- Madonna ?verhüllt? ? Lourdes im Bikini
Herzlichen Glückwunsch! Madonna feiert heute ihren 55. Geburtstag. Zusammen mit den Kindern und Lover Brahim Zaibat sieht man sie seit einigen Tagen entlang der Côte d?Azur. Den Geburtstagsreigen eröffnete am Sonntag Sohnemann Rocco. Der wünschte sich einen Familientag beim Paintball (Viply berichtete). Doch da hörte die Action noch lange nicht auf. Fahrradtouren, Konzertbesuche und der Kletterwald folgten. Madonnas Familie gehört dieser Tage zu den beliebtesten Foto-Motiven Südfrankreichs. Tochter Lourdes zeigte am Dienstag im roten Bikini-Oberteil ganz deutlich, was sie von der anhaltenden Belagerung durch die Fotografen hielt (Viply berichtete). Gestern ging es für die die Queen of Pop dann mit ihren älteren Kindern Rocco und Lourdes aufs Meer hinaus. Während der Rest der Familie durch Textil-Knappheit glänzt, ?verhüllt? Madonna sich geradezu in einem Beach-Outfit, das aus einem langarmigen Oberteil und einer Bade-Shorts bis zu den Knien bestand. Abgerundet wird das […]
- Weichen für die Zukunft gestellt
Personelle Veränderungen in Aufsichtsrat und Vorstand der Hansgrohe SE Mit Ablauf seiner Amtszeit im April wird sich Klaus Grohe, Aufsichtsratsvorsitzender der Hansgrohe SE, nicht mehr zur Wiederwahl als Aufsichtsrat stellen. Das hat der 77-Jährige entschieden, der dem Gremium seit 2008 angehört und zuvor über 30 Jahre Vorsitzender des Vorstands des Armaturen- und Brausenherstellers aus dem Schwarzwald war. Als Nachfolger für den Vorsitz wurde Klaus F. Jaenecke (59) vorgeschlagen, der dem Aufsichtsrat seit März 2014 angehört. Als Vertreter von Syngroh, der Beteiligungsgesellschaft der Familie Klaus Grohe, wird sich Pierre Nicolas Grohe (39) als neues Aufsichtsratsmitglied zur Wahl stellen. Klaus Grohe soll dem Unternehmen als zukünftiger Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats eng verbunden bleiben. ?Mit unternehmerischem Weitblick, seiner Leidenschaft für das Element Wasser und mit seiner Begeisterung für Innovation ist es Klaus Grohe gemeinsam mit seinen Mitarbeitern gelungen, Hansgrohe immer wieder neu zu erfinden […]
- Google Fotos bekommt KI-Unterstützung für Teilen-Funktion
Google Photos ist das bislang am schnellsten wachsende Google-Produkt noch vor YouTube und Chrome. Über 500 Millionen Nutzer zählt der Dienst monatlich bereits. Sparten-Chef Anil Sabharwal kündigte nun drei große Neuerungen für Google Photos an – alle unterstützt von KI. Suggested Sharing, Shared Libraries und Fotobücher: Google setzt bei Google Photos jetzt ganz auf ein gemeinsames Erleben und Nutzen der schönsten Foto-Aufnahmen. Anil Sabharwal, Chef von Google Photos, hat dazu heute auf der Bühne der Entwicklerkonferenz Google I/O neue Optionen zum Teilen von Bilder vorgestellt. Die Zukunft des Bilderdienstes ist dabei nun komplett bestimmt von Maschine Learning und künstlicher Intelligenz. Eine KI hinter den neuen Foto-Funktionen nimmt dabei dem Nutzer eine Reihe an Aufgaben ab, zum Beispiel beim Aussuchen der besten Bilder. Suggested Sharing Suggested Sharing, also Vorschläge für das Teilen von Bildern, ist das erste neue Feature der neuen […]
?Ich liebe die Haut, die Sinnlichkeit, die Frauen!?
?Generalmusikdirektor? Serge Guerand über die emotionale Seite seiner Fotokunst
Zum zwölften Mal bringt Hansgrohe einen künstlerischen Fotokalender heraus; die Vernissage fand am 27. November in der Hansgrohe Aquademie statt. Für das kommende Jahr präsentieren die Schwarzwälder Wasserästheten zwölf sinnliche Fotomotive in Schwedenrot. Der Hansgrohe Kalender 2015 heißt Shower Moments und wurde vom international renommierten Mode- und Lifestyle-Fotografen Serge Guerand fotografiert. In den schwedischen Schären gelangen ihm Momentaufnahmen der Freiheit und des Glücks. Augenblicke, die Intimität und Natürlichkeit einfangen. Serge Guerand verrät im Gespräch, wie er solche Stimmungen erzeugt.
Herr Guerand, Sie sind weit gereist. Waren Sie zuvor schon einmal in Schweden?
Serge Guerand: Ich war mehrmals in Schweden, vor allem in Stockholm. Ich habe dort Shootings gemacht ? eins für ELLE Deutschland, ein anderes für Marie Claire. Ich war auch oben im Norden im Urlaub, in diesem Eis-Hotel in Lappland, wunderschön. Ich reise in viele Länder, aber in der Schärenlandschaft war ich noch nie. Ich wollte schon lange mal hin. Es ist tatsächlich ein überwältigender Ort. Zudem war beim Hansgrohe Shooting auch noch das Wetter herrlich.
Was macht diese Landschaften so besonders?
S.G.: Ich mag diese nordischen Landstriche, weil sie so rein und ruhig sind. Solche Orte haben mich schon immer begeistert. Ich wohne zwar nicht weit vom Meer, finde aber, dass Seen wirklich ruhige Orte sind. Beim Kalender-Shooting hatten wir viel Arbeit, aber dennoch herrschte diese Ruhe. Außerdem gibt es in den nordischen Ländern eine Art von Weisheit, die ich gern habe.
War der Ort auch anregend für den Künstler Guerand?
S.G.: Ja genau! Ich reise viel in Großstädte: Tokio, Miami, New York. Manchen Künstlern ist die Aufregung der Großstädte lieber, ich persönlich befinde mich aber auch gern an ruhigen Orten. In einer Stadt gibt es viele Informationen, man muss sehr auf sein Thema fokussiert sein. Wir blieben das ganze Hansgrohe Shooting über am selben Ort, was angenehm war. Es gab den See und das Holzhaus, das war perfekt für mich. Nichts störte den Blick. Man sah das Wasser und hinten die Landschaften, die ein bisschen flach sind, großartig. Das Inspirative hängt aber natürlich auch von den Menschen ab.
Verglichen mit Studio-Shootings: Was sind die Herausforderungen draußen, wo Wind und Sonne eine Menge Einfluss haben können?
S.G.: 80 Prozent meiner Arbeit findet draußen statt beziehungsweise an Orten, die ein bisschen magisch sind. Ich bin eher ein emotionaler Fotograf. Ich mache viel Mode und auch Filme. Wenn ich zwischen draußen und drinnen wählen müsste: Ich würde mich immer für draußen entscheiden. Die Elemente und Wetterbedingungen verursachen oft tolle Zufälle. Im Studio ist es dagegen eher strukturiert. Man kann zum Beispiel mit weißen Hintergründen arbeiten. Der Vorteil ist, dass wir hier das Licht erschaffen können. Das Studiolicht ist wie Tageslicht; man merkt den Unterschied gar nicht. Blitzlicht allein interessiert mich nicht.
Sie sind für Ihre sinnliche, emotionale Fotografie berühmt. Welche Bedingungen brauchen Sie am Set, um derart private und innige Momente herzustellen?
S.G.: Gute Frage. Ich arbeite seit 30 Jahren in diesem Beruf ? und habe schon viele Frauen ausgezogen! Ich habe eine Leidenschaft für Frauen. Sie verlassen sich auf mich. Ich denke, es ist eine Frage des Vertrauens. Andere Fotografen haben mich oft gefragt: ?Wie schaffst du es, Frauen so zu entkleiden, ihren Charme zu zeigen, sie so schön zu machen?? Ich habe eine Art Schamgefühl, ich will gewisse Dinge gar nicht sehen, mir geht es um die Sinnlichkeit. Ich habe eher den Blick einer Frau. Mein schönstes Kompliment ist es, wenn Frauen meine Arbeit loben. Ich versuche, Frauen nie vulgär erscheinen zu lassen. Selbst wenn sie nackt sind, sind sie bei mir nie vulgär. Ich liebe die Haut, ich liebe die Sinnlichkeit, und ich liebe die Frauen! Ich könnte allein mit 50 Frauen zu Abend essen?
Macht es für Sie einen Unterschied ob Sie ein nacktes Model fotografieren ? oder eines, das in Haute Couture gehüllt ist?
S.G.: Sinnlichkeit heißt ja nicht unbedingt Nacktheit. Eine Frau kann Winterkleidung tragen und sexy sein. Sinnlichkeit kann man auch in einem Blick finden. Schönheit kommt aus dem Bauch heraus, aus dem Herzen. Es geht auch um ihren Blick aufs Leben. Gestern haben wir zum Beispiel mit einem Model im Studio gearbeitet. Sie war zwar nackt, aber es drehte sich alles um Lust und Großzügigkeit. Es geht immer um die Magie und ums Träumen. Das macht die Leute schön. Wir machen ja keine Pornographie.
Ein Hansgrohe Shooting heißt immer: viel Wasser am Set ? und Models, die mit Armaturen oder Brausen hantieren. Wasserszenen sind sicher nicht einfach zu fotografieren?
S.G.: Ja, das ist eine sehr komplexe Aufgabe. Wir wollen Sinnlichkeit und gleichzeitig auch das Produkt zeigen. Das sind zwei unterschiedliche Aufgaben in einer. Es reicht nicht, wenn das Produkt super aussieht, das Model muss es auch tun. Wir haben also eine Frau, die unter der Dusche steht, möglichst ungekünstelt. Sie soll dabei eine wunderschöne Gestik haben, Emotionen zeigen und das Produkt in äußerster Qualität präsentieren. Es wäre viel einfacher, nur das Produkt zu zeigen, aber ich mache ja keine Stillleben.
Ich liebe es, Hansgrohe Produkte zu fotografieren, weil sie wunderschön und luxuriös sind. In unserer langjährigen Zusammenarbeit ist mir das Vertrauen wichtig, das mir die Marke Hansgrohe entgegenbringt. Wir arbeiten Hand in Hand, gehen in dieselbe Richtung. Außerdem habe ich unglaublich gute Assistenten. Ich bin wie ein Generalmusikdirektor, aber ohne das Team könnte ich es nicht machen.
Und irgendwie gelingt es Ihnen, die Models nicht wie begossene Pudel aussehen zu lassen?
S.G.: Es geht um Inszenierung, Emotionen und vertraute Bewegungen. Wenn das Model ohne Gefühle unter der Dusche steht, ist es nicht schön und erzeugt kein Interesse. Es soll sich wohlfühlen, auch wenn es nackt ist und viele Leute im Studio herumstehen. Ich mache eigentlich keine Fotos, sondern Filme, bei denen ich viele Bilder nacheinander shoote. Deswegen verlange ich auch, dass das Model sich bewegt. Manchmal gebe ich ihm alle Freiheit, manchmal provoziere ich es oder bringe es zum Lachen. Irgendwann, BOUM, hat man einen schönen Augenblick. Ich weiß, was ich sehen möchte. Es kommt bei mir immer aus dem Herzen.
Serge Guerand wurde im französischen Anjou geboren. Er arbeitete unter anderem als Friseur auf Ibiza. Nach ausgedehnten Reisen um die Welt ließ er sich in Paris nieder, wo er ein angesehener Fotograf wurde. Unter seinen namhaften Kunden befinden sich Cartier, Evian, Davidoff, Hermes und Kenzo. Als Werbefilmer realisierte er Clips für Nivea oder McDonald?s. Mehr unter www.guerand.com
Der französische Fotograf Serge Guerand mit zwei Models beim Shooting für den Hansgrohe Kalender.
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