- Microsoft-Chatbot „Zo“ bezeichnet den Koran als „sehr gewalttätig“
Fast alle namhaften IT-Unternehmen forschen derzeit an Künstlicher Intelligenz, ein beliebtes „Ergebnis“ sind die so genannten Chatbots. Mit KIs bzw. genauer gesagt Intelligenz haben diese textbasierten Dialogsysteme aber wenig bis nichts zu tun, das beweisen sie auch regelmäßig durch Pannen. Microsoft muss sich nun zum wiederholten Mal mit einer kontroversen Aussage beschäftigen. Chatbot Zo zum KoranIm Frühjahr 2016 hatte das Redmonder Unternehmen das erste Mal wenig Glück mit einem in die freie Wildbahn entlassenen Chatbot, dieser trug damals den Namen Tay: Dieser wurde von Nutzern u. a. dazu gebracht, den Holocaust zu leugnen und andere kontroverse Falschaussagen zu machen. Microsoft musste sich damals dafür entschuldigen und meinte, dass die Sicherheitsmechanismen zu lasch gewesen seien. Man versprach, es künftig besser machen zu wollen. Politik und Religion sind an sich tabu Doch auch „Zo“, einer der Tay-Nachfolger-Chatbots, ist nicht vor Fettnäpfchen gefeit. […]
- Kinoketten: Ein Filmstart zeitgleich mit Netflix kommt nicht in Frage
Beasts of No Nation, ein Spielfilm, der bereits jetzt als Oscar-Anwärter gilt und im Umfeld afrikanischer Bürgerkriege spielt, soll zeitglich in Kinos und einer Streaming-Plattform debütieren. Grund dafür ist der Umstand, dass sich Netflix die weltweiten Vertriebsrechte gesichert hat. Doch die großen US-Kinoketten weigern sich, den Film zu zeigen. Oscar-Kandidat Der Streifen Beasts of No Nation, der auf dem gleichnamigen Roman von Uzodinma Iweala basiert, erzählt die Geschichte eines Kindersoldaten in einem nicht näher genannten westafrikanischen Staat. Der Film entsteht unter der Regie von Cary Fukunaga, also jenem Filmemacher, der zuletzt (im Regie-Alleingang) mit der HBO-Serie True Detective für viel Furore gesorgt hat. Dank Fukunaga sowie des Themas werden Beasts of No Nation bereits vor dem Start große Chancen vorausgesagt, im nächsten Jahr den einen oder anderen Academy Award abstauben zu können. Das ist für die vier großen US-Kinoketten AMC […]
- Body-Transformation: Fastfood-Junkie stählt sich zum Muskelprotz
Panorama Body-Transformation Fastfood-Junkie stählt sich zum Muskelprotz Veröffentlicht am 06.03.2016 | Lesedauer: 3 Minuten Sein runder Schwabbelbauch war das Ergebnis monatelanger Fressexzesse bei Fastfoodketten. Doch nach dem Tod seines Vaters wollte Sebastian David wieder fit werden ? mit durchschlagendem Erfolg. Comment 0 Kommentare Sebastian David war es früher nicht so wichtig, wie er sich ernährte. Hauptsache, es schmeckte irgendwie und machte satt. Statt Obst, Gemüse und Vollkornprodukte gab es bei dem Briten lediglich das, was lokale Fastfood-Anbieter zubereiteten. Die eigene Küche war verwaist, zum Essen saß der 28-Jährige am liebsten bei Kentucky Fried Chicken oder der britischen Bäckerei-Kette Greggs. Anzeige Wer David heute sieht, kann sich kaum vorstellen, dass er vor gerade einmal 15 Monaten noch eine kugelförmige Wampe vor sich herschleppte. Gut 5000 Kilokalorien verputzte der Feuersicherheitsbeauftragte am Tag. Als sein Vater an einer Nervenkrankheit verstarb, wollte David etwas […]
- Ben Dahlhaus: Der Hype um das mysteriöse Sex-Symbol
Panorama Ben Dahlhaus Der Hype um das mysteriöse Sex-Symbol Veröffentlicht am 29.07.2014 | Lesedauer: 4 Minuten Er kam zu Internet-Ruhm, weil er auf dem Foto-Blog einer Freundin besonders bärtig und besonders gut aussah: Ben Dahlhaus. Er kam zu Internet-Ruhm, weil er auf dem Foto-Blog einer Freundin besonders bärtig und besonders gut aussah: Ben Dahlhaus. Quelle: brathwaith.com Ben Dahlhaus heißt das neue Netz-Phänomen. Der junge Mann aus NRW wird von ?Buzzfeed? und ?New York Post? zum heißesten Mann der Welt ernannt. Sein Ruhm lässt sich mit Kartoffelsalat erklären. Anzeige Andy Warhol hatte einfach Recht, als er 1968 sagte, dass in Zukunft jeder für fünfzehn Minuten Weltruhm erlangen würde. Musste man Anfang der Nullerjahre noch an einer Casting- oder Realityshow teilnehmen um vom Zuschauer zum Angeschauten zu werden, muss man jetzt eigentlich gar nichts Besonderes mehr machen. Bei Jeremy Meeks reichte es […]
- Häcker steigert Inlandsumsatz um 5,5 %
14.02.2014 ? Der Küchenhersteller Häcker hat das vergangene Jahr mit einem Umsatzwachstum um 2,1 % auf 391 Mio ? abgeschlossen. Dabei erhöhte sich der Umsatz im Inland um 5,5 %, während der Auslandsumsatz um 3 % nachgab. Der Exportanteil reduzierte sich um zwei Prozentpunkte auf 38 %. Das Anfang letzten Jahres ausgegebene Ziel, die Umsatzmarke von 400 Mio ? zu übertreffen, wurde damit nicht erreicht. Das Unternehmen produzierte im vergangenen Jahr 150.000 Küchen und damit 10.000 mehr als 2012. Die Investitionen beliefen sich auf 10 Mio ? und flossen unter anderem in die Arbeitsplatten- und Korpusfertigung im Werk 2 am Stammsitz Rödinghausen. Für dieses Jahr erwartet Häcker einen stabilen deutschen Markt und durch die Teilnahme an der ?EuroCucina? im April einen Aufschwung für den Export. Darüber hinaus wird das Unternehmen auf der Hausmesse im September sowie auf der ?LivingKitchen? im […]
- Grillen: Geschlechterkrieg am Rost ? wer grillt besser?
Panorama Grillen Geschlechterkrieg am Rost ? wer grillt besser? Veröffentlicht am 24.07.2015 | Lesedauer: 3 Minuten Hitziger Streit um die Vorherrschaft über Fleisch und Kohle: Am Grill verteidigen Männer ihre letzte Bastion Hitziger Streit um die Vorherrschaft über Fleisch und Kohle: Am Grill verteidigen Männer ihre letzte Bastion Quelle: Getty Images/Blend Images Frau am Feuer? Beim Grillen ist Schluss mit der Gleichberechtigung. Die Hoheit über die Grillzange verteidigen viele Männer bis auf die Glut. Schade eigentlich, sagt einer, der es wissen muss. Anzeige Ein Grillabend unter Freunden. Die Gastgeberin hat Bier und Crémant kaltgestellt, Salate geschnippelt und teures Biofleisch mariniert. Sie hat zwei Grills besorgt und sogar Säcke mit Kohle angeschleppt. Dann stellt sie einem frisch eingetroffenen Gast die verhängnisvolle Frage. ?Meinst du, es ist genug Kohle da?? Auf diese Blöße hat der Gast gewartet: ?Ich bau schon mal ein […]
- Dynamisch sitzen
PHYSIX zeichnet sich durch eine einteilige Bespannung zwischen den Seitenholmen aus, die eine freitragende, durchgehende Sitz- und Rückenpolsterung bildet. Der Designer Alberto Meda und Vitra entwickelten dafür ein mehrfädiges, hoch belastbares Formgestrick, das in sich so elastisch ist, dass es sogar eine dreidimensionale Verformung der Sitzschale erlaubt. Rahmen und Bespannung von „Physix“ folgen den Bewegungen des Nutzers in alle Richtungen, sogar diagonal – etwa wenn der Nutzer sich zurücklehnt, um über seine Schulter zu schauen. Und dank der zusätzlich in den Stuhl integrierten Synchronmechanik bietet „Physix“ einen präzise gesteuerten, biomechanischen Bewegungsablauf. PIVOT gehört zum Ad Hoc High Work-Programm von Vitra. Der von Antonio Citterio entworfene Bürostuhl ist rund 30 cm höher als ein Standardbürostuhl. Seine runde, nach vorne gezogene Rückenlehne erlaubt dem Benutzer viel Freiheit. So kann „Pivot“ auch in seitlichen Sitzpositionen sowie als Stütze und Anlehnhilfe benutzt werden. Der […]
- ?Innovationspotenzial rund um Küchenspüle noch lange nicht erschöpft?
Lifting Sink ? Beitrag von Chengyong Li, Lei Yang, Sian Lin, Peishan He, Zhengzhou University of Light Industry, School of Art and Design, China (Copyright: iF) 08.06.2017 HANSGROHE DESIGN PRIZE 2017 by iF: Zahlreiche Einreichungen und inspirierende Gewinner-Konzepte ?Future Living: Innovative Forms of Using Water in Tomorrow?s Kitchen? war das Wettbewerbsmotto des diesjährigen HANSGROHE DESIGN PRIZE by iF. Die Hansgrohe Group lobt den internationalen Design-Nachwuchspreis bereits zum siebten Mal aus ? ausgerichtet von iF Hannover. 493 Konzepte wurden eingereicht, 165 davon kamen auf die ?Final List?. Am Ende konnten fünf innovative Ideen die Expertenjury überzeugen. Erfolgreiche Nachwuchsdesigner aus Argentinien, der Republik Korea und China erhielten den begehrten HANSGROHE DESIGN PRIZE 2017 by iF ? dotiert mit insgesamt 5.000 Euro Preisgeld. Neu in diesem Jahr war die Ausrichtung des Preises als Schwerpunktthema unter dem Dach des iF DESIGN TALENT AWARD 2017. […]
- Grillen: Geschlechterkrieg am Rost ? wer grillt besser?
Panorama Grillen Geschlechterkrieg am Rost ? wer grillt besser? Veröffentlicht am 24.07.2015 | Lesedauer: 3 Minuten Hitziger Streit um die Vorherrschaft über Fleisch und Kohle: Am Grill verteidigen Männer ihre letzte Bastion Quelle: Getty Images/Blend Images Frau am Feuer? Beim Grillen ist Schluss mit der Gleichberechtigung. Die Hoheit über die Grillzange verteidigen viele Männer bis auf die Glut. Schade eigentlich, sagt einer, der es wissen muss. Comment 0 Kommentare Anzeige Ein Grillabend unter Freunden. Die Gastgeberin hat Bier und Crémant kaltgestellt, Salate geschnippelt und teures Biofleisch mariniert. Sie hat zwei Grills besorgt und sogar Säcke mit Kohle angeschleppt. Dann stellt sie einem frisch eingetroffenen Gast die verhängnisvolle Frage. ?Meinst du, es ist genug Kohle da?? Auf diese Blöße hat der Gast gewartet: ?Ich bau schon mal ein Feuer für dich.? In der Folge teilen sich alle ankommenden Paare auf: Am […]
- Intel eröffnet Ladengeschäfte für die Weihnachtszeit
Intel steht davor, eine Handvoll Ladengeschäfte zu eröffnen ? wenn auch nur vorübergehend. Der erste Intel Store wird am 23. November starten. Er findet sich im Bezirk NoLita von Manhattan, New York. Weitere sollen folgen ? aber wohl ebenfalls in den USA beziehungsweise sogar New York. Wie ein Video zeigt, finden Kunden dort von Intel-Prozessoren angetriebene Produkte wie Notebooks und PCs. Sie können die Geräte auch für ein paar Stunden ausleihen oder im Laden ausprobieren, während sie einen Kaffee trinken. Einem Bericht des Blogs Laptop zufolge werden die Stores bis 25. Januar 2014 offen sein. Eine offizielle Ankündigung ? über das Video hinaus ? dürfte erst noch folgen. Unklar ist etwa, ob Kunden das gewählte Produkt direkt mitnehmen oder nur auswählen und über ein Onlinesystem bestellen können. Intel ist wohl der erste Chiphersteller mit eigenen Ladengeschäften. Es fertigt selbst so […]
Das Glück im Garten – 150 Jahre Schreberbewegung
Ein verwilderter Kleingarten mit Laube in Leipzig. Foto: Jan Woitas© DPA
Leipzig – Auf den ersten Blick sieht die Kleingartenanlage nahe dem Leipziger Zentrum aus wie jede andere: In akkurat abgesteckten Grundstücken blühen die Erdbeeren vor kleinen Lauben.
Doch im Zentrum der Anlage liegt ein altmodisch anmutender Spielplatz mit hohen Schaukelgerüsten und Kletterstangen an einer großen Wiese. Mit diesem Spielplatz begann vor 150 Jahren eine Bewegung, die heute oft als Synonym für den Kleingarten dient: die Schreberbewegung.
An diesem Wochenende feiert der erste Schreberverein dieses Jubiläum mit einem großen Familienfest in seiner 160 Parzellen zählenden Anlage, die auch das Deutsche Kleingärtnermuseum beherbergt.
Beim Begriff „Schrebergarten“ denken viele an Wochenenden im Grünen, mancher auch an sorgfältig getrimmten Rasen und Spießigkeit. Doch der Namensgeber, der Leipziger Arzt Moritz Schreber (1808-1861), hat die Kleingärten gar nicht erfunden. Sie gehen ursprünglich auf Armengärten zurück, kleine Grundstücke zur Selbstversorgung der Armen, die es bereits seit 1814 gab.
Genau genommen hatte Schreber mit Gärtnern überhaupt nichts am Hut, wie die Leiterin des Deutschen Kleingärtnermuseums, Caterina Hildebrand, erklärt. Vielmehr habe er kritisch die orthopädischen Probleme der von ihm behandelten Kinder beobachtet und von „Tummelplätzen“ geträumt, auf denen sie sich austoben und bewegen konnten. Erst nach seinem Tod, im Mai 1864, setzten einige Leipziger die Idee um und benannten ihren Verein nach ihm. Einige Jahre später legten sie erste Kinder- und Familienbeete an.
Eine Idee, die just zum 150. Jubiläum hip ist. „Gerade in den Großstädten suchen wieder mehr junge Familien einen Kleingarten“, berichtet Peter Paschke. Er führt als Präsident sowohl den sächsischen Landes- als auch den Bundesverband der Kleingärtner. Bewegung in der Natur sei vielen Eltern wichtig. In Dresden gebe es Wartelisten, in Leipzig seien nur wenige Parzellen frei.
„In Berlin gibt es inzwischen sogar 12 000 Bewerber für eine Parzelle, aber nur 3000 Pächterwechsel pro Jahr“, nennt Paschke ein besonders gravierendes Beispiel. Den Leerstand in ländlichen Gebieten mit hohem Wegzug wiege das nicht auf. Die Zahl der Mitglieder im Bundesverband sei in den vergangenen Jahren von einer Million auf
970 000 gesunken. Doch gerade Schrebers Idee von Spiel- und Tummelplätzen für die Kleinen soll die Parzellen wieder füllen.
„Wir fördern seit einigen Jahren Patengärten für Kitas und Schulen sowie grüne Klassenzimmer in ganz Sachsen“, erzählt Paschke. In Torgau pflegten und ernteten so Hunderte Schüler wöchentlich Obst und Gemüse. In Taucha wiederum würden schon die Kleinsten in einem Bienen-Schaugarten zu Nachwuchs-Imkern ausgebildet. Zudem werden in vielen Anlagen neue Spielplätze gebaut oder alte saniert, um Familien anzulocken.
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